Harald

Schattenspiel

Die Linde über sich im Sommerlicht von sanftem Wind bewegt, spielt sich der Schatten einen Reim und führt mich auf die Suche nach verwobenen Gedanken,

die als einzelne behalten und gepflegt, sich als wertvoll mir erweisen.

Im ganzen Teppich des Gedankenstroms jedoch vom Nichts gekommen ins Nichts zurück vergehen und wie die meisten dieser lauten Störenfriede als leise Perlen unbedacht verwehen.

Es geht mein Stift auf Reisen, erforscht das Licht und spricht vom Schatten, der ihm gestattet sich in um ihn herum zu streuen und hier und da Gedanken voller Liebe mit einzureihen, um sie zu ehren und gar direkt ans Licht zu stellen.

Das Lindenblütenblatt befährt bedacht den See, der von der Freude und der Trauer, vom Wiederfinden und von Hoffnung auf noch mehr Tiefe spricht, als würde er aus dunkler Erde quellen...

...So find ich also Licht, Wasser und die Erde sacht bewegt vom Wind, fühle altes Leben und bleibe dennoch Kind.

Vielschattenspiel

Gemäß dem Licht der Schatten spielt den Tanz des Jetzt im Jetzt und zeigt das Zwischen und das Drüber auf dem Drunter

verwebt die Ebenen des Seins ins Netz des Denkens zu dem Fühlen das wiederum Gedanken generiert die wirken wollen und doch nur fließen sollen wenn der Fluß sie trägt und mit sich nimmt.

Zurück zum Jetzt gekehrt erscheint der Inhalt und wird zur Form sobald die Energie des Seins als Schein erscheint und das was ist als Ding bedeuten will.

Es bleibt der Fluss des Spiels als Wahrheit aller Wirklichkeiten die alles im Lichte der Veränderung vereint. Nichts bleibt wie es schien und wird zum Ganzen allen Seins.

Unvoll

Endet oft und nie weil immer alles immer ist und nichts zugleich.

Die Zelle bebt und wabert teilt und weilt und stirbt.

Und lebt erneut als neues was zum alten wird wie schon zuvor und dennoch anders.

Spuren, Risse, Falten und mehr noch oder weniger, wer weiß das schon.

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