und Natürlich

Im Akt des Zeichnens

 

ist die Energie der Schöpfung eingewoben. Strich für Strich. Die Superstrings der Gegenwärtigkeit.

In der Auseinandersetzung mit der Situation in der dieser kreative Akt stattfindet, existiert eine Art übergeordneter Wahrnehmung dessen was an Gedanken und Emotionen eine Schwingung erzeugt. Es handelt sich um ein Zulassen, ein Sosein dessen was ist. Ein Ich bin und darin liegen die Antworten auf alle Fragen, die das "so bin ich" erzeugt. Alles ist ineinander gefügt, verbunden mit allem. Das will gemeinhin verstanden werden. Da sind Symbole, Gene, Strukturen, eine allem zugrunde liegende Semantik. Es wird dechiffriert, analysiert, verifiziert um zu verstehen und Aussagen über das was ist, treffen zu können.

Dies geschieht auch beim Zeichnen. Während ich zeichne, will ich verstehen und dessen was ich verstehe Ausdruck geben. Den Ausdruck, den ich mit Worten niemals gerecht werden kann, so wie ich durch die Zeichnung auch niemals dem gerecht werden kann, was da ist. Es handelt sich "lediglich" um eine Erweiterung der Mitteilungsform von Verständnis zum Leben und seinen Erscheinungsformen. Der Blick auf etwas oder Jemand ist meist begleitet mit Gedanken und unterlegt mit Gefühlen. Geschichten wollen erzählt sein, Assoziationen tauchen auf, die wiederum all zu gerne einen Schwall von Emotionen auslösen können. So überlagert sich innerhalb von Sekundenbruchteilen Schicht um Schicht, während das Auge seziert oder oberflächlich darüber huscht. Schneide Blaukraut auf und lass dir die Geschichte des Wachstums erzählen und während du dich über die Hirnwindungen wunderst, begegnet dir das herbe Aroma von Wacholderbeeren und du erinnerst dich an den sonnigen Tag auf einer Alpenmatte im Schatten eines knorrigen Wacholderbusches. So verweben sich die Eindrücke und bilden ein eigenes kosmisches Gebilde, unterdessen dich ein Kind bittet ihm einen Apfel zu schälen.

Tu es einfach und wundere dich nicht über den Apfel.

Zeichnungen

alles

Copyright © All Rights Reserved