zu Hause

ist die Kunst

Christine Ott

Gedankenkästchen

Es existiert noch Zeit und Raum

als Prinzip der Dualität.

Da sind wir gerade jetzt, da dieses noch

ja offensichtlich in Erscheinung tritt.

Nun dann lass uns verweilen

und spüren und atmen was sich wandelt.

Diese Offenbarung der Hoffnung von 2001

ist eine sich selbst erfüllende.

 

Zu diesem Aquarell von Christine gibt es sehr viel zu beschreiben, erzählen und analysieren. Aus dem Untergrund wieder aufgetaucht stand es im desolaten Rahmen im Gang, (was in unserem Gang häufig vorkommt, dass irgendein Relikt auftaucht und u.U. mehrere Tage um Aufmerksamkeit buhlt).

Nun dieses Bild hat sogleich mit mir kommuniziert und so nahm ich mich seiner an und befreite es von des Rahmens zerbrochenem Glas…

 

Die Kraft und Aussage des Bildes beeindrucken mich stark.

 

Durch ihr Zusammensein mit Horst Janssen in Hamburg hat sie einen Aquarellstil gefunden der sehr intensiv innere Stimmungen in äußerliche Erscheinungen auszudrücken vermag. Die Dramatik und die prophetische Energie der landschaft erzeugt sowohl Beklemmung als auch Hoffnung auf Entladung.

Widuspiel

Gemeinsam erleben wir täglich den Alltag und hinterlassen beständig Spuren unserer Lebendigkeit. Das meiste davon ist kreativ schöpferischer Ausdruck des Seins im Jetzt, im Fluss der Energien. Das ist dual und spiegelt alles wieder was an Einflüssen zu uns, durch uns und aus uns heraus strömt. Es ist das Spiel des Lebens. Um mich in diesem Kontext als Künstler zu präsentieren, ist es notwendig all das was um mich herum pulsiert aufzuzeigen. So entfalten sich die Werke, wie sie durch all diese Zustände beinflusst sind. Das ist die Arbeit am eigentlichen Sein. Sie offenbart sich bewusstseinfördernd und als gegenseitig beeinflusst. So sind wir im höchsten Maße gleichwertig, gleichberechtigt. Da ist die Kunst, die Kunst aller und der Ausdruck des Einzelnen, ohne den des jeweils anderen, nicht wirklich zu begreifen.

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